Lernen kann man lernen. Bei der PTE!

Erfolgreich und zielgerichtet helfen kann nur, wer die wahren Ursachen der Probleme erkennt und an diesen ansetzt.

Lerntherapie

Ziel der Lerntherapie ist die Förderung einer positiven Lernstruktur beim Kind und in seinem Umfeld. Im Idealfall geht das Kind mit Spaß und Zuversicht an seine Aufgaben heran, erlebt dabei Erfolge, erwirbt Zuwachs an Wissen und entwickelt ein stabiles Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit.

Die PTE bietet seit vielen Jahren lerntherapeutische Förderung in Einzelarbeit oder Kleinstgruppen auf wissenschaftlicher Basis an. Schüler mit Schwächen oder Störungen im Lesen, Rechtschreiben, Rechnen oder mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung können so einen Neuanfang im Lernen schaffen.

Für jedes Kind wird ein individueller Therapieplan erstellt. Sinnvoll gestaltete Therapieschritte schaffen wiederholt Erfolgserlebnisse, die das Selbstbild und das Selbstwertgefühl des Kindes nachhaltig stärken.

Die vertiefte Elternarbeit und der möglichst enge Kontakt zu den Lehrkräften des Kindes sind für die Fachkräfte der PTE grundlegende Bestandteile ihrer lerntherapeutischen Arbeit.

Nachhilfe oder Lerntherapie?

Nachhilfe ist sinnvoll, wenn ein Kind plötzlich in einem Fach nicht mehr weiter kommt, z. B. Physik nicht mehr versteht. Zeigt aber ein Kind einen Lernverlauf, bei dem die Probleme schon früh auftreten und kontinuierlich größer werden, muss geklärt werden, ob eine Legasthenie, Rechenschwäche oder Aufmerksamkeitsstörung vorliegt.

Dabei wird neben einer qualitativen Testung der Kinder auch eine Analyse ihrer Fehler beim Rechen, Lesen und Schreiben durchgeführt. Gleichzeitig wird die emotionale Befindlichkeit, die Aufmerksamkeitsleistung und die soziale Entwicklung erhoben und für einen individuellen Therapieplan berücksichtigt.

Anders als bei der Nachhilfe wird dann in der Lerntherapie nicht einfach nur direkt am Schulstoff gearbeitet, sondern gezielt an den individuellen Stolperstellen des Kindes. Damit wird ein stabiles Fundament geschaffen, von dem man aufbauen kann. Dann kann es durchaus vorkommen, dass ein Viertklässler sich zum Beispiel auf dem Stand eines Erstklässlers im Fach Mathe bewegt.

Ganz wichtig ist eine ganzheitliche Herangehensweise, denn es geht in der Lerntherapie nicht einfach nur darum, schulische Leistungen kurzfristig zu verbessern, sondern vor allem auch darum, das emotionale Befinden der Kinder zu verbessern und den Angstabbau gegenüber der Leistungssituation in der Schule voranzutreiben, denn so kann insgesamt eine bessere Lernfähigkeit erzielt werden. Die Kinder lernen, ihr Arbeits-, Sozial- und Lernverhalten besser zu steuern.

In diese Arbeit werden zusätzlich auch die Eltern und Lehrer der betroffenen Kinder einbezogen. So bekommen die Eltern durch gezielte Elterntrainings und Elternseminare einen neuen Zugang zu den Problemen ihres Kindes und werden außerdem mit Einzelgesprächen unterstützt.